Exzellentes Management im Gesundheitswesen
05.12.16 06:26

Zitat des Tages

„Die größte Quelle der Verschwendung liegt in der systematischen Ignoranz gegenüber dem bereits...

10.10.16 11:44

NEU! hmanage Newsletter 494.

Der hmanage Newsletter 494 ist da. Wenn Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie ihn durch...

28.11.16 17:12

(Healthcare DIVE) “Beste Mitarbeiter finden und halten”

“How to attract, nurture and retain top talent in healthcare”

23.11.16 18:48

(Healthcare DIVE) US-Krankenhäuser wegen schlechter Hygiene am Pranger

“Consumer Reports calls out 31 hospitals for poor infection controls”

06.11.16 18:45

(Fierce Healthcare) “Kontinuierlicher Feedback hilft Behandlungsfehler vermeiden”

„Ongoing feedback may help reduce medical Errors“

Anmerkung:Dagegen hat CIRS nur Alibic-Charakter!

29.10.16 16:44

(Becker’s Hospital Review) “Choosing Wisely auch in Großbritannien”

„British physicians draw up list of 40 procedures of little to no benefit“

Das Ziel: Eine Krankenbehandlung hoher Qualität bezahlbar halten. Auch ohne jede neue Vorschrift.












Die Realität: Nach wie vor kaum Qualitäts- und Kostentransparenz. Dafür aber immer teurer.













Die Therapie: Management. Ausgerichtet auf die Maximierung des Patientennutzens.

Politik soll für die nötigen Anreize sorgen, für jeden Patienten ergebnisoptimierend und risikominimierend das Richtige zu tun. Dazu gehören Mindesterfordernisse der Nachweisbarkeit ärztlichen Handelns und seiner Ergebnisse. Für jeden Einzelfall. Samt Vermeidung von Komplikationen und unerwünschten Nebenwirkungen.
Der Schlüssel für nachhaltige Verbesserungen liegt vor Ort. Bei den dort tätigen Ärzten, Pflegekräften und anderen Health Professionals. Vor allem aber an der Spitze der Institutionen: Bei einem am maximalen Patientennutzen als Oberziel orientierten Management. Von den Verantwortlichen ist künftig mehr zu fordern als ein - trägerabhängig unterschiedlicher - ökonomischer Erfolg. Von einer "schwarzen Null" bis zu einer Maximierung des Shareholder Value.

  • Eine dauerhafte Bezahlbarkeit der Erzielung der bestmöglichen Gesundheit.

Genauer gesagt eine nachweislich hohe Behandlungsqualität (= Medical & Service Outcomes). Eine hohe Wertschöpfung für jeden einzelnen Patienten und für die Gesell-chaft [Patientennutzen (Value) = (Medical & Service Outcomes) / Cost Outcomes] im nationalen und im internationalen Vergleich. Und deren kontinuierliche Verbesserung. Aus fachlicher Sicht und aus der informierten Sicht von Patienten und Angehörigen. Das wird ohne durchgreifende Verbesserung der Arbeitsbedingungen oft nicht zu haben sein. Umso wichtiger ist auch die Sicht der Mitarbeiter. Und deren Zustimmung. Zunächst - entsprechend kommuniziert - bei den Pionieren unter den stationären Leistungserbringern. Denen werden die anderen schon folgen.

  • Es geht - mit anderen Worten - um den höchstmöglichen Stakeholder Value.

Der müsste - nicht zuletzt mit Hilfe der Politik - zum Auswahlkriterium für die Anbieter von Gesundheitsleistungen (und für die Krankenversicherung) werden. Die sollten sich dafür sukzessive bestmöglich (neu) organisieren können. Dann würden sich angesichts einer heute keineswegs schlechten Dotierung des Gesamtsystems die leichtfertigen Forderungen nach einer „Priorisierung“ oder „Rationierung“ rasch in Luft auflösen. Es würde nur ungleich weniger Geld auf dem Wege zu den Patienten versickern. So etwas lässt sich nicht durch Vorschriften erzielen. Das bedürfte eines konsequenten und mitreißenden Managements. Auf diese Prinzipien verpflichtet:

  • Menschlichkeit, Qualität und ethisches Verhalten zur Maxime zu machen.
  • Bei Patienten und Ärzten zum Leistungserbringer der Wahl zu avancieren.
  • Mit immer besseren Behandlungsergebnissen die Nachfrage zu steigern.
  • Jegliche Verschwendung systematisch 'auszukehren'.
  • Ein immer noch besserer Arbeitgeber zu sein als schon heute.
  • Im öffentlichen Ansehen zum vielgelobten 'Leuchtturm' zu werden.
  • Damit konkurrenzlos gute finanzielle Ergebnisse zu erzielen.

Wohlgemerkt unter den gleichen Randbedingungen der staatlichen Reglementierung wie alle anderen Leistungerbringer. Doch mit dem in diesem Zusammenhang zwingend zu schaffenden - jedermann zugänglichen - Nachweis, dass es sich hier keineswegs (wie bei den "Qualitätsberichten") um ein Täuschungsmanöver oder um 'Werbelyrik' handelt, sondern um eine Faktenbeschreibung. Auf dem Weg zu immer besseren Ergebnisse wird hier jede Menge Anregung geboten:

  • Mit praktischer Managementerfahrung in (Groß-)Projekten und an der Spitze von Gesundheitsunternehmen,
  • Mit dem Einblick in eine Vielzahl unterschiedlicher Gesundheitsinstitutionen und -systeme in Deutschland, in (fast ganz) Europa und vor allem auch in den USA,  
  • Mit Management- und Methoden-Know-how, das mit hohem Aufwand stets auf dem neuesten Stand der Erkenntnis gehalten wird
  • Mit Durchblick aus einem wirklich langjährigen Befassen mit ergebnisorientierten arbeitsteiligen Behandlungsprozessen

Das erfordert neben Systemdenken, Zielklarheit und Stehvermögen Erfahrung und Weitsicht. Und die Bereitschaft, um besserer Ergebnisse für den Patienten - anders ausgedrückt um  eines höheren Patientennutzens - willen auf Gewohntes zu verzichten. Vielleicht sogar auf diese oder jene lieb gewordende Pfründe. Das Wichtigste aber ist es anzufangen! Ohne auf den Gesetzgeber oder die Nachbarn im Geleitzug der Leistungserbringer zu warten. Vor Ort. Also dort, wo man steht.

Bearbeitungsstand: 04.11. 2014.


Sich lernend ständig weiterentwickeln. Zum exzellenten Gesundheitsunternehmen.